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Ich brauche Vorhängeschlösser! - Peters Blog

Ich brauche Vorhängeschlösser!

Ich bin nicht geisteskrank! Ich bin nicht paranoid!

Letzte Nacht habe ich ihn gesehen. Er stand auf einmal in meinem Schlafzimmer, grinste mich an mit einem riesigen Mund, die Mundwinkel reichten von einem Ohr zum anderen und seine Zähne, die er beim Grinsen entblößte, waren riesengroß im Verhältnis zu einem üblichen menschlichen Gebiss. Aber er war ja auch kein Mensch. Er war ein Monster.
Abgesehen von seinem riesigen Maul war sein Gesicht kreideweiß und seine Ohren ebenfalls überdimensional. Eine graublaue Mähne bedeckte seinen Schädel. Ich konnte in meiner Panik nur erkennen, dass er eine blaue Latzhose trug, darunter ein schwarzblaues Hemd.

“ Wie kommst du hier rein, was willst du „, stammelte ich. Er beugte sich über mich, ich roch seinen üblen Atem, und grinste mir krächzend entgegen, “ dein letztes Stündchen hat geschlagen, verabschiede dich von dieser Scheißwelt! „. Im gleichen Moment biß er mich ins rechte Ohr, sodass ich aufschrie. Ein großes Messer blitzte in seiner Hand.

Ich schleuderte ihm ein Kopfkissen entgegen und fiel dadurch aus dem Bett, knallte mit der rechten Seite meines Kopfes gegen das Nachtschränkchen. Als ich mich aufrichtete war der Idiot weg.

Seit vor kurzem mein junger schwarzer Kater, den ich so liebte, totgefahren wurde, schlafe ich sowieso schlecht und habe saublöde Träume.
Aber was sollte das mit diesem bekloppten Typ, der aussah wie ein Horrorclown und mich sehr an  Pogo the Clown  alias den Serienmörder John Wayne Gacy erinnerte. Von dem hatte ich schon einiges gelesen, sowohl in einer Zeitschrift als auch auf Internetseiten.

Ich wollte es nicht drauf ankommen lassen und gleich morgens  bei Öffnung rannte ich in den nächstgelegenen Baumarkt. Gleich am Eingang rief ich einem Verkäufer zu, “ ich brauche Vorhängeschlösser, wo sind die hier? “ Doch der Verkäufer bremste meinen Elan und sagte, die sind ausverkauft, wann neue kämen sei ungewiss.
In anderen Märkten und Läden das gleiche, ich dachte, ich bin im falschen Film.

“ Scheiß – Mangelwirtschaft „, schimpfte ich lautstark vor mich hin. Die Leute drehten sich zu mir um und schüttelten die Köpfe.

Die folgenden Nächte waren grausam. Ich schob vor die Haustür einen Schrank und im Schlafzimmer auch einen.  Trotzdem erschien der Horrorclown wieder, einmal zähnefletschend mit einem Hackebeil in der Hand, dann mit einem riesigen Messer und als Krönung auch noch mit einer Kettensäge.
Ich wusste nicht mehr, war der Volltrottel wirklich da oder hatte ich Fieberträume.

Eines Morgens sah ich auf dem Kalender, in paar Tagen ist ja Halloween. Da kehrte plötzlich in mir eine wohltuende Ruhe ein, die ich schon lange nicht mehr kannte.
Ich wusste, wenn das vorbei ist, träume ich nur noch von meinem geliebten Katerchen, der viel zu jung aus seinem kleinen Leben scheiden musste.

2 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Das tut mir sehr leid um deinen Kater, hoffentlich haben die schlechten Träume wirklich bald ein Ende. LG Romy

    • Ja ist ein Jammer mit dem kleinen Mogli, ist nun schon der zweite Kater, der wegen der Sch… Straße, die bei uns vorbei führt keine zwei Jahre alt wird. Aber der Beitrag selbst war nur so ne Schnapsidee, damit ich nicht aus der Übung komme. Das Katerchen kriegt zur Erinnerung noch einen extra Beitrag in Kürze.
      LG Peter

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