Aliens auf der großen Wiese?

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Eines Abends, ich glaube es war schon am Dienstag, sammelten sich auf der großen Wiese gegenüber unserem Haus seltsame Geschöpfe, die mit riesigen Flügeln angeschwebt kamen, aber auf dem Boden rasend schnell laufen konnten.

Diese Wesen hatten extrem lange Schnäbel, die fast so groß waren wie der gesamte Körper selbst. Hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit Vögeln, aber auch wieder nicht.

Und es wurden immer mehr, ständig kamen neue dazu. Bald war die ganze Wiese voll von diesen Kreaturen, die einen höllischen Lärm machten. Ich hatte den Eindruck, als würden sie untereinander lautstark diskutieren, und es hörte sich wütend an . Dabei taten sich einige besonders hervor, wie Anführer. Für mich hörte es sich an wie eine fremdartige Sprache, nur völlig unverständlich.

Wenn sie nicht gerade lautstark diskutierten, dann fraßen sie unentwegt das Gras und begannen auch ein neben der Wiese gelegenes Getreidefeld nieder zu machen. Die abgefressenen Stellen wurden immer größer und sahen nur noch graubraun aus.

Urplötzlich setzten sie sich mit wütenden Geschrei in Bewegung, lange unregelmäßige Reihen, fast wie die Formationen von Hunderten von Soldaten, wie man sie aus Filmen über die alten Römer oder Napoleonkriege kennt. Binnen kurzer Zeit hatten diese Viecher den Dorfrand erreicht und damit auch unser Grundstück. Ich konnte nur sehen, dass unsere schöne hohe Ligusterhecke nieder getrampelt wurde und das metallene Tor nach innen krachte. Ein Anführer kam die paar Treppen zur Haustür hoch, schlug mit seinem Riesenschnabel das kleine Fenster in der Tür ein und krächzte : “ Haut endlich ab, ihr Schädlinge, ihr Luftverpester! “ Ich traute meinen Ohren nicht, der sprach ja deutsch! Mühsam sagte ich : “ Was wollt ihr, wieso sollen wir abhauen? Wir sind schon seit Millionen von Jahren auf der Erde, wir sind die intelligentesten Wesen hier. “

Der Alien -Anführer schrie mich an : “ Ihr seid die Aggressoren hier, ihr kommt von einem Müllplaneten und nun müllt ihr hier alles zu. Nur wir allein sind Eingeborenen! “

Im selben Moment haute er sich gegen die Tür, sodass diese krachend nach innen fiel.

Ich schrak aus einem unruhigen Schlaf hoch und dachte, was war denn das wieder für ein Sch…traum. Meine Frau nuschelte noch im Halbschlaf, ich solle mich auf die Seite legen und nicht wieder schnarchen.

Ich weiß, die Idee ist nicht neu, doch immer wieder interessant.

Aber kann mir jemand erklären, warum mehrere Tage hintereinander stets frühs und nochmals abends hunderte Nilgänse sich auf der gegenüber liegenden Wiese versammeln und so wie sie gekommen sind auf einmal alle wieder weg sind. Klar, in der Nähe ist ein Naturschutzgebiet, doch auch dort gibt es genug Platz und Futter für Gänse und sonstiges Getier.

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