Die 5 wichtigsten Hindernisse, um nie ein erfolgreicher Blogger zu werden

“ Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen „.  

                                                                             

Ein tolles Zitat finde ich, leider nicht von mir, sondern von Aristoteles, der bedauerlicherweise schon ein paar Jahre tot ist.
Lebte von 348 v.Chr. – 322 v.Chr. und war griechischer Philosoph, also offensichtlich ein schlauer Mensch

Statement Ernst Crameri
Das Problem endlich einmal anzufangen, kennen Sie mit Sicherheit auch. Es ist immens schwierig, hier in Bewegung zu kommen. Nur von alleine tut sich gar nichts. Wenn der Start erstmal geglückt ist, geht es wesentlich leichter. Anfangen und nicht warten, ist das Thema. Kommen Sie vom Perfektionismus weg, denn er schadet Ihnen wesentlich mehr, als er gut tut. Nur wer anfängt, kann gewinnen.
Tipp
„Just do it!“ ist das erste, wunderbare Prinzip. Fange endlich an und dazu haben wir das Buch „Fange endlich an zu leben!“ Genau das Thema endlich anzufangen und nie mehr zu warten, auf dass sich etwas von alleine tun wird.
Allgemein gesagt, – ein Aufruf zum mutigen Beginnen – zum Tun!

Dieses Zitat erinnert mich an die Zeit, die gar nicht so lange her ist, als ich mit Bloggen angefangen habe, woraus sich die grundsätzliche Frage für mich ergibt…

Warum habe ich eigentlich mit Bloggen angefangen?

Ja warum eigentlich ! ?    Die mittlerweile gigantisch große Blogosphäre hat bestimmt gerade auf mich gewartet.  Seitdem ich da drinstecke, in der Blogosphäre meine ich,  bin ich mir sicher, ohne Blogs in allen erdenklichen Schattierungen wäre die Welt um einiges ärmer.  Ohne meinen Blog, ohne mich als kleines Bloggerwürstchen,  allerdings würde die Welt sich geruhsam weiter drehen, kein Hahn würde nach mir krähen, weil keiner mich kennen würde.  

Aber ich will nicht alles nur für mich behalten, was mir so zu WordPress, Bloggen  und angrenzende Bereiche  alles durch den Kopf geht. Ich könnte natürlich zu allem möglichen was schreiben, aber ich kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen, also habe ich mich festgelegt.

Dass ich mit Bloggen angefangen habe, war eigentlich nur ein “ Nebenprodukt “ meines Vorhabens, im Internet ein bißchen Geld dazu zu verdienen. Alles was mit Direktvertrieb zu tun hatte wie Namensliste etc. war nicht mein Ding, aber einen Blog betreiben und mit Blogartikel bei Lesern Neugier und Interesse zu wecken und sie zu animieren, ihre E-Mail-Adresse „rauszurücken“, um von mir mehr Informationen zu bekommen, schon eher.

Konkret gesagt, ich war von einem solchen Weg schwer begeistert.

Aber, jetzt kommt das große ABER!

Und das berüchtigte WIE !?     Am Anfang fragte ich mich natürlich, wie soll ich ständig, regelmäßig, womöglich täglich Blogartikel schreiben?   Ich kam mir vor wie der Neandertaler, der immer und immer wieder zwei Steine gegeneinander schlug, um ein Feuerchen zu entfachen und sich dabei zigmal auf die Finger schlug.  Doch hätte er damit nicht angefangen und bei ersten Fehlversuchen frustriert die Steine gegen die Felswand seiner Höhle geschmissen, würden wir heute noch das Wiener Schnitzel roh essen.

Blog-Größen hauten dauernd Beiträge raus, die mir teilweise anfänglich wie böhmische Dörfer vorkamen, so detalliert befassten sie sich mit konkreten Fragen der Bloggerei.  Die Blogs von Dennis Koray,  AffenblogMarkus Cerenak  und schließlich auch  Walter Epp  wurden zu meiner ständigen Lektüre.  Nur nebenher angemerkt:  Das Ebook von Walter  Einfach besser schreiben  habe ich regelrecht verschlungen. 

Zurück zum ABER wie

Ich kam mir am Anfang vor wie das Kaninchen vor der Schlange, eher wie ein Zwergkaninchen vor einer Python.

Meine ersten Blogartikel – Schreibversuche waren, ich drücke es mal vornehm aus, sehr ärmlich.  Mehrfach hatte ich auch Beiträge anderer rebloggt, vor allem von Dennis Koray, um meinen Blog zu „ füllen „ um ihn nicht so armselig leer aussehen zu lassen.  So ist mein damaliger Blog etwas fülliger geworden, aber mir war klar, herausragender Content sieht anders aus.

Doch dann kamen ein paar bescheiden gute Ideen und siehe da  –  das Bloggen, zunächst als notwendiges Übel angesehen,  machte mir richtig Spaß.

Auch machte sich in mir dass Gefühl breit, die Bloggerei ist keine Plagerei, sondern wird regelrecht zu einem Hobby, zu einem Bedürfnis.

Aber was sieht man am Anfang vor lauter Probleme?? und welche Hürden und Hindernisse stehen dir scheinbar im Weg?

Das will ich mal etwas aufdröseln und dir zugleich empfehlen,  diese Hindernisse gar nicht erst einreißen zu lassen.

 

1. Die Aufschieberitis

Das Vorsichherschieben von Dingen, die erledigt werden müssten oder das Nicht-erledigen von Dingen, die dich deinen Zielen näher bringen würden. Jeder hat irgendwann in seinem Leben diesen „inneren Schweinehund“ in sich (auch wenn einige besonders unter Aufschieberitis zu leiden haben).

Diese „Krankheit“ ist ein Erfolgskiller, aber heilbar.  Aber, niemand kann erwarten sein Ziel zu erreichen, wenn er sich nicht darauf zu bewegt. Selbst wenn du dich mal verrennst oder stolperst, lass dich nicht von deinem Ziel abbringen.  Am besten ist, man strebt an, jeden Tag kleine Dinge zu erledigen, die dich deinem Ziel einen kleinen Schritt näher bringen.

Einen Plan für die persönliche Entwicklung zu haben ist eine wichtige Zutat im Kampf gegen Aufschieberitis.  Auf das Anfangen kommt es an!  Verfeinere nach und nach deine Aufgaben und Konzepte, wenn du angefangen hast.  Hauptsache ist, dass du nicht untätig rum sitzt und nichts machst.  Das Handeln ist einer der wichtigsten Aspekte in persönlicher Entwicklung.

 

2. Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Das ist fast genau das Gegenteil von Aufschieberitis, hat jedoch einen sehr ähnlichen Effekt auf deine persönliche Fortentwicklung. Du kennst dieses Sprichwort,  ganz klar, aber hast du schon einmal ernsthaft darüber nachgedacht?

Für mich stellte sich das am Anfang so dar, dass ich alle möglichen  Vorhaben auf  meinem Plan hatte. Ich saß tagtäglich vorm Monitor meines PC und wollte mehrere Dinge auf einmal erledigen. An Autoresponder-E-Mails  arbeiten,  einen Artikel in einem anderen Blog lesen, nebenher weiter in einem Ebook lesen, weil ich mir davon neue Erkenntnisse versprach,  selbst  weiter an einem eigenen Blogbeitrag schreiben usw. usf.

Ich merkte schnell, so wird das nichts. Abends fragte ich mich, was hast du heute eigentlich geschafft, alles mögliche und alles nicht richtig fertig.  Um das abzustellen, fertigte ich mir einen Tages-und Wochenplan, um Ablenkungen zu minimieren und vor allem mein Ziel, einen funktionierenden Blog aufzubauen,  vor lauter Bäumen nicht aus den Augen zu verlieren.

Übrigens, für meine Planungen nutze ich jetzt EvernoteIch habe immer alles im Blick, auch wenn mein PC aus ist. Mein Smartphone zeigt mir das Gleiche an, auch wenn ich unterwegs und offline bin.

3. Der Glaube, dass die Zeit noch nicht reif ist

Denke nicht, oh, da sind gerade tolle Beiträge von einigen Blogger-Größen veröffentlicht worden, da ist noch nicht der perfekte Zeitpunkt für meinen Super-Blogartikel. Das ist Unsinn. Glaube nicht, dass hunderte oder gar tausende Leser sich am Anfang sofort auf deinen Beitrag stürzen werden, auch wenn du dich dafür selbst zu Boden knutschen könntest. Anerkennung und Aufmerksamkeit in der Blogosphäre erlangst du nicht mit einem oder zwei oder drei  Artikeln, oft dauert es Monate, bis du mehr als 10 oder 20 Besucher am Tag auf deinem Blog zählen kannst.

Es sind die kleinen Schritte, die dich nach vorn bringen. Das ist besser, als gar nicht zu laufen oder abzuwarten oder zu gucken, ob dein Fuß auf dem richtigen Trittbrett aufgekommen ist.

 

4. Sei kein Perfektionist

Das ist dem vorherigen Hindernis ähnlich und hat den gleichen Effekt, nämlich, dass du dich nie wirklich nach vorne bewegst. Ganz egal wie gut deine Artikel sind, wenn du damit fertig bist, glaubst du, sie können immer noch besser werden.

Lange Zeit habe ich mit dem  „richtigen“ Theme für meinen Blog gehadert, mit keinem konnte ich mich so richtig anfreunden. Das ist zwar jetzt mit dem neuen Theme von Dimitri Weimer gelöst, aber ich wäre am Anfang nie auf die Idee gekommen, das Artikelschreiben deshalb zu unterlassen und ewig an meinem Blog rumzubasteln.

Vor einiger Zeit habe ich mal in irgendeiner Facebook-Gruppe von jemanden einen Post gelesen, der nach einem ( !! ), Jahr, in dem er an seinem Blog rumgeschraubt hatte, seinen ersten Beitrag veröffentlicht hatte und Feedback haben wollte.  Ich dachte, geht’s noch, wie soll man da in die Gänge kommen?    Die Frage dürfte sich von selbst beantworten.

5. Nur Probleme sehen

Hüte dich davor, ständig nur  Probleme zu sehen und an dir zu zweifeln, dass du diese nicht überwinden kannst.  Wenn du diesem Leiden unterliegst, ist es sinnlos, sich über Nacht zu verändern. Allerdings kannst du dem nur begegnen, indem du bei deinem Blogaufbau ins Handeln kommst, auch wenn manches schief geht.

Probleme sind dazu da, sie zu überwinden, nicht vor sich herzuschieben.

Jedes Mal wenn du ein Problem überwunden hast, klopfe dir ruhig auf die Schulter. Nutze sie als Maß für deinen Erfolg. Wenn du weitere Probleme siehst, erinnere dich daran, wie gut du mit den vorangegangenen Problemen fertig geworden bist.

Und wenn du mal wirklich allein  nicht weiterkommst, dann frag  einfach einen erfahrenen Bloggerkollegen oder entscheide dich für eine echt gute Wissensplattform, wie diese hier, denn du kannst nicht alles neu ergründen, was WordPress für Möglichkeiten zu bieten hat.

Mit einem Zitat von Aristoteles habe ich begonnen, mit einem anderen will ich meinen Beitrag beenden. Das habe ich aber nicht selbst gefunden, sondern bei Walter Epp bei seiner Sammlung von 99 Lebensweisheiten.

„ Es gibt nur einen Weg, um Kritik zu vermeiden:  Nichts tun, nichts sagen, nichts sein“.

Kennst du andere Hindernisse auf dem Weg zum Blogger?   Dann schreibe sie in die Kommentare.

 

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